Keine Lust gehabt auf Kartoffeln (schon wieder), Reis (auch nicht seltener gehabt zuletzt) oder Nudeln (die bösen Pasta-Kohlenhydrate abends) – da fiel mir ein, dass ich noch ‚Dinkel wie Reis‘ in der Schublade hatte. Sind zwar auch Kohlenhydrate drin, aber dank des vollen Korns nicht ganz so böse, wie ich hoffe. Und dank vorgekocht auch schnell zubereitet. Das Produkt findet man im Naturkostladen oder in der Bio-Ecke guter Supermärkte, ähnlich ist z. B. auch ‚Ebly‘.

Und diese Dinge gibt es jetzt nicht mehr in meiner Küche:

  • 125 g ‚Dinkel wie Reis‘
  • 1/2 Kopf Wirsing
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Becher Sahne oder für die Kalorienbewussten: Sojacreme
  • 3 Eier
  • 2 Scheiben Kassler
  • 100 g geriebenen Käse
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, gemahlener Kümmel, Kräutermischung
  • gekörnte hefefreie Gemüsebrühe

Und so kombinierte ich die Dinge:

In einem kleinen Topf ca 0,75 l Wasser mit ein wenig Gemüsebrühe ansetzen und damit den DinkelWieReis nach Vorschrift garen.
In der Zwischenzeit im Schnellkochtopf eine zuvor in Ringe geschnittene Zwiebel in ein wenig Öl anschwitzen. Den in feine Streifen geschnittenen Wirsing dazu und rührenderweise ein wenig gleichmäßig mit dem heißen Öl bekannt machen. Mit gemahlenem Kümmel und ein wenig Salz und Pfeffer würzen. Ein Tässchen Wasser hinzu kippen, den Schnellkochtopf verschließen und wenn es auf Stufe eins pfeift, den Küchenwecker auf 6 min. stellen.
In der nun schon wieder sich bietenden Zwischenzeit die Eier und die Sahne innig homogen vereinigen, mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Das Kassler in Würfelchen schneiden. Den Käse reiben oder das entsprechende Beutelchen öffnen.
In eine dünn geölte Auflaufform zuerst den DinkelWieReis einschichten, den Wirsing darauf, die Kasslerwürfelchen darüber verteilen, die Eiersahnepampe darüber gießen und zum Schluss den geriebenen Käse darüber geben. Bei 200° mit ohne Umluft etwa 20 min. überbacken. Reicht gut für zwei Personen.

Das sollten die Vorräte hergeben, damit zwei satt werden:

  • 400 g geschnetzeltes Putenfleisch
  • 1 Stange Lauch
  • 1 rote Paprika
  • 100 g Mango, gewürfelt
  • 1 Zwiebel
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Stückchen frische Ingwerwurzel
  • grüne Thai-Curry-Paste
  • Currypulver
  • Salz, Pfeffer, Sojasauce, Zitronensaft

und so kommt eins zum anderen:

Eine Pfanne mit ein wenig Öl gut heiß werden lassen. Das Putenfleisch kurz durch die heiße Pfanne scheuchen, bis es ein wenig goldgebräunt erscheint. Evtl. in zwei Portionen braten, da das mit dem goldbraun nicht gut klappt, wenn sich die Fleischstückchen zu sehr auf der Pelle liegen.

Das angebratene Fleisch aus der Pfanne nehmen. Nochmal ein wenig Öl in derselben Pfanne erhitzen. Die zuvor zerkleinerten Zwiebelgewächse und den feinklein gehackten Ingwer in die Pfanne geben und etwas durchschwenken. Den zuvor ebenfalls in mundgerechte Kleinstücke zerteilten Lauch und die ebenso vorbereitete Paprika dazu geben. Etwas im heißen Öl anbräunen lassen, dann ein wenig Wasser oder Brühe dazu geben, Deckel auf die Pfanne und bis zum gewünschten Weichheitsgrad dünsten.

Abschmecken mit Sojasauce, grünem Thaicurry, dem Currypulver (ordentlich!) Salz, Pfeffer und einem Spritzerchen Zitrone. Zum Schluss Putenfleisch und Mangowürfelchen dazu, alles gut durchmischen. Nicht mehr kochen lassen, allenfalls noch ein wenig ziehen lassen. Dazu gab es Reis.

Diese Vorräte sind hinterher weg (2 Personen):

  • 500 g grüner Spargel
  • 250 g Bio-Garnelen (roh)
  • 3 Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 ordentliche Zehe Knoblauch
  • 1 Zweiglein Rosmarin
  • 2-4 Zweiglein Thymian
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Und so funktioniert die Vereinigung:

Den grünen Spargel jeweils am Spargelende etwas schälen. Etwa dritteln und in kochendem Wasser, das etwas mit Zucker und Salz entfadet wurde, etwa 7 min. garen. Die Spitzen habe ich etwas später als den Rest ins Kochwasser gegeben.

Dann in (der im Titel bereits erwähnten) Pfanne ordentlich Olivenöl auf hohe Temperatur bringen. Die Kräuter in die Pfanne geben, die unscheinbar grauen Garnelen im heißen Fett in kleine zartrosa Exemplare verwandeln. Dazu muss man ständig umrühren und auf keinen Fall den Kameraden zu lange einheizen. Sie bestrafen das sofort mit Zähigkeit.

Sind sie perfekt à point, herausnehmen. Die Hitze etwas zurück nehmen. Im heißen Fett die Schalotte anbräunen. Den Knoblauch dazu geben in gehackter oder gepresster Form. Dann gewürfelte Tomaten und Spargel dazu und alles kurz durchschwenken. Garnelen und Kräuter wieder dazu, Hitze ganz abschalten. Wenn die Garnelen noch mal durchgekocht werden, zeigen sie die gleiche beleidigte Reaktion wie im Fall zu langen Bratens.

Deswegen: Schnell servieren. Dazu passt entweder Reis oder knuspriges Weißbrot, z. B. Foccacia oder Ciabatta. Und ein knackiger grüner Salat.

Das war im Kühlschrank:

  • 1 Packung fertige Bio-Gnocchi
  • 1 Zucchini
  • 2 Handvoll Cocktail-Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml Milch
  • ein Schuss Sahne
  • 1 Mozzarella
  • Knoblauch
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Muskat
  • etwas Butter
  • ein paar Blättchen frisches Basilikum
Die glücklicke (Zusammen-) Fügung:
In einer großen Pfanne (am besten eine, die in den heißen Ofen darf) Olivenöl gut erhitzen. Die in Scheiben geschnittenen Zucchini möglichst großflächig in der Pfanne verteilen, so dass so viel Zucchinifläche wie möglich vom heißen Olivenöl gebräunt werden kann. Zucchinischeibchen immer wieder wenden, bis sie einen angenehmen Bräunungsgrad erreicht haben. Rausnehmen aus der Pfanne.
Im heißen Olivenöl eine in Ringe geschnittene Zwiebel anschwitzen. Die Gnocchi in die Pfanne geben (evtl. noch etwas Öl dazu) und auf kleiner Flamme bräunen lassen. Den Ofen vorheizen (Grill).
In der Zwischenzeit eine Bechamel-Soße zubereiten: etwas Butter schmelzen, Mehl dazu, die Milch nach und nach in die Mehlschwitze geben und immer kräftig rühren. Die Sahne noch dazu und vorsichtig aufkochen lassen. Abschmecken mit Salz, Pfeffer und Muskat.
Die Tomätchen halbieren, den Basilikum grob kleinschneiden, den Knoblauch fein hacken und den Mozzarella (am besten geht das mit dem Eierschneider) in Scheiben schneiden. Zuerst die Zucchini zu den Gnocchi geben, dann Tomaten, Knoblauch, Basilikum. Die Bechamel-Soße über das Ganze geben und zum Schluss die Mozzarella-Scheiben gleichmäßig in der Pfanne verteilen. Sollte die Pfanne die Hitze im Ofen nicht mögen, muss man die Gnocchi in eine Auflaufform umziehen und den Rest wie gehabt.
Unter dem Grill so lange überbacken, bis eine schöne goldbraune Kruste entstanden ist. Servieren, Vorsicht, heiß! 😉

Von @uschaefer einfingrig auf dem iPhone getippt:

Hm, aus dem Gedächtnis für ein Blech:

  • 300gr Mehl
  • 150gr gem Mandeln
  • 150gr Zucker
  • 1El Backpulver
  • 1 Pckchen Vanillezucker
  • 200gr Butter
  • 2 Eier

-> Teig, halbe Std in den Kühlschrank, ist dann immer noch recht weich, ev. noch etwas Mehl dazu.

  • 1kg Rhabarber

in 4 cm lange Stückchen schneiden. Teig aufs Blech, Rand nicht nötig. Rh in Reihen eng drauflegen. 30 min bei vorgeheizten knapp 200Grad, dann mit Zucker u gehobelten Mandeln bestreuen, nochmal 10 Min fertg backen. Vanillesahne dazu. Kann man auch leicht warm essen. Uff, via iPhone, einfingrig geschrieben 🙂

Ist es Pizza? Nein, keine Tomaten als Belagsbasis. Ein Flammkuchen? Der kommt normalerweise ohne Käsetopping daher. Also nenne ich das Ganze etwas unscheinbar ‚Blechkuchen‘. Wobei mir Kuchen eigentlich eine zu üppige Vorstellung ist. Anyway.

Auch heute wieder ein altehrwürdiges Gemüse, was die Hauptrolle innehat. Man kann es problemlos durch Spinat ersetzen. Hasser derartigen Grüngemüses werden auch mit Mangold nicht glücklich werden. Ich weiß es jedoch zu schätzen: Mangold hat breite Blattrippen und das Gemüse dadurch etwas mehr Substanz als Spinat.

Diese Dinge kombinierte ich:

Für den Hefeteig

  • 350 g Mehl
  • 1 Pckg Trockenhefe
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 gute Prise Salz
  • ca. 150 ml warmes Wasser

Für den Belag:

  • 500 g Mangold
  • 1 Zwiebel
  • etwas Öl zum Andünsten
  • 1/2 Becher Schmand
  • 1 Päckchen Schafs-Feta (Achtung: wo Feta drauf steht, ist oft nur langweilige Kuh drin)
  • 100 g geriebener Käse
  • 1 Zehe Knoblauch
  • Pfeffer, Kräutersalz, Thymian

Das alles wird folgendermaßen kombiniert:

Ca. 1 h vor dem ‚eigentlichen‘ Kochbeginn den Hefeteig zubereiten. Dazu alles bis auf das Wasser in eine Rührschüssel geben. Das Wasser nach und nach dazugeben, während mit einem Handmixgerät, an dem sich Knethaken befindet, sich das ganze nach einer Weile zu einer homogenen Teigkugel vereint. Evtl. braucht man noch ein bisschen Wasser mehr, aber nicht zu viel nehmen, vor Zugabe von mehr Wasser immer eine Weile durcharbeiten. Nur wenn nach viel Walkarbeit noch Einzel-Teig-Teile in der Schüssel sind, ein bisschen Wasser dazu.

Die Schüssel mit einem (sauberen) Küchentuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort stehen, also gehen lassen 😉 . Eventuell eignet sich hierfür der Ofen, in dem man einfach die Backofenbeleuchtung einschaltet. Dem Teig ca. 1 Stunde Zeit zur internen Vermehrung gestatten.

Den Belag vorbereiten: Die Zwiebel in Ringe schneiden, den Mangold waschen und die Blattrippen unten etwas abschneiden. In schmale Streifen schneiden, Rippen und Blätter grob voneinander trennen.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, bei mittlerer Hitze zunächst die Zwiebel anschwitzen, dann die Rippen eine Weile mit den Zwiebeln schmoren und schlussendlich die Blätter dazu. Deckel drauf und ca. 5 min. dünsten lassen. Gegen Ende die fein gehackte Knoblauchzehe untermischen.

In der Zwischenzeit den hoffentlich schön aufgegangenen Hefeteig auf ein Backpapier auf einem Backblech auswälzen. Dort ihm noch einmal 10 Minuten Ruhe gönnen, bevor man ihm mit einer Gabel ein wenig gleichmäßig über die Fläche verteilt leicht einsticht (das soll größere Blasen verhindern). Den Schmand auf dem Teig verteilen, anschließend das Gemüse. Würzen mit Pfeffer und Thymian, und (vorsichtig) etwas Kräutersalz. Den Schafskäse in Würfeln darauf geben und zum Schluss den geriebenen Käse obenauf. Für ca. 20 min in den vorgeheizten Ofen (Umluft 180°, Unter-/Oberhitze 200°) geben – der Rand sollte leicht gebräunt sein.

Für die ultimative Unter-Der-Woche-Schnellvariante fertigen Pizzateig verwenden.

Ein Hoch auf dieses altehrwürdige Gemüse! Und mit ein bisschen trickreicher Vorgehensweise hält sich auch das sonst etwas schlonzige und klebrige Putzen der langen Stangen in Grenzen.

Das kam alles zusammen:

  • ca. 500 g Schwarzwurzeln
  • 1 Tasse Risotto-Reis, z. B. Arborio (lohnt sich, diesen im Italien-Markt zu besorgen)
  • 1 Scheibe Kassler
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Schuss Sahne
  • Essig, eine Prise Salz und Zucker für das Kochwasser
  • ca. 0,2 l Weißwein
  • Gemüsebrühe
  • Parmesan am Stück zum frisch Reiben
  • Pfeffer

Und so kam es zusammen:

Zunächst wäscht man den gröbsten Dreck von den Schwarzwurzeln ab. Einen Topf mit Wasser, dem etwas Essig beigegeben wurde, bereit stellen. Bevor man sich ans Schälen macht, mein ultimativer Scharzwurzel-Entkleidetrick: Alle beteiligten Geräte,d. h., Messer und Schäler und die Hände ordentlich mit Speiseöl einschmieren. Beim Schälen muss man ein wenig aufpassen, dass einem die Geräte nicht aus den Händen flutschen, aber wenn das Gemüse geschält ist, kann man einfach alles mit Seife abwaschen und nichts klebt. Die geschälten Schwarzwurzeln in mundgerechte Portionen schneiden und sofort in das Essigwasser geben.

Letzteres um je eine Prise Zucker und Salz ergänzen und den Topf auf den Herd stellen. Zum Kochen bringen  – auf mittlerer Hitze köchelnd brauchen die Scharzwurzeln etwa 15 – 20 min bis sie weich sind.

Dann die Zwiebel hacken und in ein wenig Olivenöl in einer Pfanne glasig dünsten. Den Reis dazu geben und ca. 1 Minute rührenderweise anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und ca. 1 Tasse Gemüsebrühe zugeben. Auf mittlere Hitze zurückschalten, sollte aber noch munter vor sich hinköcheln. Jetzt heißt es rühren, rühren, rühren und immer mal wieder Flüssigkeit nachgießen, in diesem Fall verwendete ich das Kochwasser des Gemüses.

Ist der Reis gewünscht al dente, gibt man das Gemüse und die in kleine Würfel geschnittene Kasslerscheibe dazu. Abschmecken mit einem Schuss Sahne, Pfeffer und frisch geriebenem Parmesan. Alles schön unterrühren – und fertig!

Das Risotto lässt sich übrigens mit allen erdenklichen Gemüsearten abwandeln, und wer mag, kann auch mal Peccorino statt Parmesan nehmen. Im Gegensatz zu vielen Rezepten, die man so findet, gare ich das Gemüse aber immer separat, so ist es viel einfacher, dass es weder zu hart noch verkocht ist.

Dieser Salat ist so gehaltvoll, dass er gut eine vollwertige Mahlzeit ersetzen kann. Echte Eigenkreation!

Das habe ich dafür verwendet:

  • 1 Kopfsalat (kann auch ein beliebig anderer grüner sein)
  • 1 Avocado (am besten sind sie kurz bevor sie über den Jordan gehen 😉 )
  • 100 g frische Steinchampignons
  • 1 gelbe Paprika
  • frische Rettichsprossen (gibt es bei uns wie Kresse in eineem Pappkästchen, sonst selbst ziehen)
  • 200 g Hühnerbrustfilet

Und für das Dressing:

  • 1/2 Becher Sauerrahm
  • Rapsöl
  • weißer Balsamico
  • 1 Teelöffel (Vollrohr-)Zucker
  • Knoblauch – Menge nach Vorliebe
  • einen Klacks scharfen Senf
  • Salz, Pfeffer

Und nun die Kombination dieser ganzen Dinge:

Grünen Salat waschen, schleudern und kleinzupfen. Champignons vom Sand befreien, Strünke abschneiden und in feine Scheiben schneiden. Schale von der Avocado abziehen (geht gut, wenn die Avocado ausreichend reif ist) und in Würfelchen schneiden. Ebenso die Paprika entbeinen und in Würfelchen schneiden. Alles zum grünen Salat in eine ordentliche Schüssel geben. Die Sprossen evtl. wie bei Kresse aus dem Kästchen mit einer Schere aberernten und bereit stellen.

Für das Dressing Sauerrahm, Öl und Essig gut verrühren. Mit den Gewürzen abschmecken, nicht zu viel Salz nehmen, das finde ich an Salatsoßen sehr störend. Und vor allem den Zucker nicht vergessen, das schafft einen guten Gegengeschmack zur Säure. Schon mal alles auf den Tisch stellen, dass man nur noch das Dressing über den Salat kippen muss.

Die Hühnerbrust in Streifen schneiden und in etwas Butterschmalz kurz und kräftig anbraten. Je kürzer, desto saftiger bleibt das Fleisch.

Den Salat jetzt mit dem Dressing übergießen und die Sprossen darüber geben. Die Hühnerbruststreifen am besten direkt aus der Pfanne auf den schon auf dem Teller servierten Salat geben.

Von @frl_fernweh hatte ich kürzlich den Tipp für eine derart zusammen gestellte Pastasoße bekommen. Die Mischung baute ich spontan zu einer Quiche aus.

Das solltet Ihr im Kühlschrank haben:

Für den Teig:

  • 250 g Dinkelmehl
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Esslöffel kaltes Wasser

Für den Belag:

  • ca. 4-5 mittelgroße Karotten
  • ca. 200 g (geputzt) Kürbis, z. B. Hokkaido
  • 1 Schalotte
  • etwas Rapsöl
  • 1/2 Bund Petersilie

Für den Guss:

  • 3 Eier
  • 1 Becher Sauerrahm
  • 1 Tl Curry
  • etw. gem. Chili
  • Salz, Pfeffer

Und außerdem:

  • einige Kürbiskerne zum Drüberstreuen

Und so wird alles verarbeitet:

Für den Teig Mehl, Butter, das Ei, das Salz und ca. 1 Esslöffel kaltes Wasser zu einem homogenen Teig verkneten. Ich drücke ihn dann immer gleich in die (Quiche-)Form und stelle ihn danach kalt, so lange wie der Belag zubereitet wird. Achtung: beim In-die-Form-Drücken darauf achten, dass in der Ecke der Form der Teig nicht so dick ist, ich drücke da immer rundherum eine tiefe Kerbe in den Teig. Die Form braucht übrigens nicht gefettet zu werden, der große Butteranteil im Teig sorgt für eine hohe Bereitschaft der Quiche, sich nach dem Backen brav aus der Form zu lösen.

Die Schalotte in feine Ringe schneiden. Die Karotten möglichst fein würfeln oder grob reiben. Den Kürbis auch würfeln, aber etwas gröber als die Karotten lassen. Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, die Schalotten darin anbräunen. Bei mittlerer Hitze die Karotten ca. 5 min anschmoren, danach die Kürbiswürfelchen dazu und noch ein wenig mitschwenken. Die Herdplatte ausmachen, Petersilie fein hacken und unter das Gemüse heben. Mit ein wenig Salz abschmecken.

Für den Guss alle Zutaten gut verschütteln. Vorsichtig mit Chili, aber kräftig mit Curry würzen. Außerdem hier auch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Form mit dem Teig aus dem Kühlschrank nehmen, Gemüse darauf verteilen, Den Guss darüber gießen und mit Kürbiskernen bestreuen. In den kalten Ofen bei 200° (Umluft 180°) etwa 45 min. backen. Zum Schluss ggf. mit etwas Alufolie abdecken, wenn die Quiche droht, zu dunkel zu werden.

Habe mich hier eingetragen, mal schauen, ob das gut ist!
Paperblog :Die besten Artikel aus Blogs